Museum im Hofgut

Museum im Hofgut

In der vom Förderverein Hofgut Guntershausen e. V. betriebenen Dependance des Heimatmuseums der Gemeinde Stockstadt am Rhein wird neben wechselnden Sonderausstellungen eine Dauerausstellung zur Geschichte des Hofgutes Guntershausen gezeigt. Weiterhin werden Themenbereiche aus der Stockstädter Ortsgeschichte und der Region um den Kühkopf aufgegriffen.
Es werden auf verschiedenen Informationstafeln Themenbereiche wie Gutsverwaltung, Gutsbesitzer, Bewirtschaftung usw. behandelt. Mit dem Besuch des Zaren Nikolaus II von Russland auf dem Kühkopf im Jahre 1903 beschäftigt sich eine weitere Informationstafel der Ausstellung.

Gezeigt werden auch Gegenstände aus dem Büro der Gutsverwaltung aus den 50er  Jahren,  darunter die original Urkunde über eine Goldmedaille, mit der die Freiherr von Heyl´sche Gutsverwaltung bei der Bundesgartenschau 1955 ausgezeichnet wurde.
Zeitungsartikel aus den frühen 1990er Jahren dokumentieren wie der damals geplante Abriss die Hofgutes durch eine Bürgerinitiative verhindert wurde, aus der schließlich der Förderverein Hofgut Guntershausen e. V. hervorging.

 

 

Ein Modell des früheren Herrenhauses des Gutes und ein Modell der Wirtschaftsgebäude ergänzen die Ausstellung.

Anhand des Nachbaus einer Goldwaschbank und einigen Informationstafeln wird veranschaulicht, wie man früher – auch bei  Stockstadt – im Rhein Gold wusch.

Aus der Zeit der Erdölförderung bei Stockstadt stammen einige alte original Bohrköpfe.

Zu sehen ist auch das Querholz eines im Rhein gesunkenen Flachbodenschiffs, mit Hilfe dessen an den früheren Stockstädter Rheinhafen und dessen Bedeutung erinnert wird.
Mittels einer Informationstafel und einigen Exponaten werden die Hintergründe und Geschehnisse zur Notlandung des Grafen Zeppelin mit seinem Luftschiff LZ 4 auf dem Rhein veranschaulicht. Dieses denkwürdige
Ereignis fand im Jahre 1908 unweit des Kühkopfs – am Kornsand – statt.