Ausstellungen

„Farbe – Frei in Raum und Zeit“ – Neue Kunstaustellung im Hofgut Guntershausen

Der Förderverein Hofgut Guntershausen e. V. zeigt im ehemaligen Verwalterhaus des Hofgutes Guntershausen/Kühkopf, 64589 Stockstadt am Rhein, in der Zeit vom 31. August – 28. Oktober 2018 Acrylbilder bzw. Aquarelle von Renate Reinhardt und Helmut Tischer. Die neue Kunstausstellung trägt den Titel „Farbe – Frei in Raum und Zeit“.

Zur Vernissage am 31. August 2018 um 19 Uhr sind alle Interessierten recht herzlich eingeladen.

Renate Reinhardt widmet sich – nach einem Lehramtsstudium mit Hauptfach Kunst -seit über 20 Jahren der freien, intuitiven Acrylmalerei. Auf meist großformatigen Leinwänden entstanden so zum Teil imaginäre Landschaften oder andere an Konkretes erinnernde Bilder. Seit 15 Jahren bietet sie Sommermalkurse in Kleingruppen an.

Helmut Tischer – ebenfalls ausgebildeter Kunstpädagoge – zeigt farbintensive, mehrschichtige, abstrakte Aquarelle in unterschiedlichen Formaten. Er ist außerdem ausgebildeter Musikpädagoge und Qigong- Lehrer und bietet daher zwei Vorführungen des „Wildgans Qigong“ am 15. September und am 13. Oktober 2018 jeweils um 15 Uhr in den Ausstellungsräumen an.

Die Ausstellung ist bis zum 28. Oktober 2018, samstags sonntags und feiertags von 13 bis 17 Uhr bei freiem Eintritt zu besichtigen, wobei Spenden zu Gunsten des Fördervereins erbeten sind.


„Spuren der Begegnungen“

„Spuren der Begegnungen“ heißt die neue Ausstellung der Oppenheimer Künstlerin Waltraud Vosniak, die am Freitag 29. Juni 18 um 19 Uhr im ehemaligen Verwalterhaus des Hofgutes Guntershausen/Kühkopf, 64589 Stockstadt am Rhein eröffnet wird. Der Förderverein Hofgut Guntershausen und die Künstlerin laden hierzu recht herzlich ein.

Gezeigt werden Skulpturen und Gemälde im Spannungsfeld untypischer Begegnungen mit starker Symbolkraft. Die Stier-Frau fällt gleich beim Betreten der Ausstellung ins Auge: Eine knapp einen Meter hohe, kraftvolle Skulptur aus dunklem Ton. Winterhart gebrannt. Dieser Stier hält etwas aus.

Starke Hörner, eine freundlich lächelnde Schnauze, riffelige Haut, eine anmutige Haltung. Ist das nicht untypisch? Widersprüchlich? Eigentlich Symbol der Männlichkeit, begegnet dieser Stier seiner Umwelt mit ebenso vielen weiblichen Attributen.

Waltraud Vosniak nennt diese zentrale Skulptur ihrer Ausstellung „Zerrissene Seele: Stier – Frau“. In ihr erkennt sie sich selbst: „Ich bin Frau – und Stier. Nicht nur vom Sternzeichen. Ich sehe auch oft rot. Gehe mit den Hörnern durch die Wand. Ich möchte immer alles auf einmal.“ Gepaart mit den weiblichen Qualitäten ihrer Stier-Skulptur, kann daraus eine beeindruckende Kraft entstehen. Die Stier-Frau von Waltraud Vosniak wartet ab, bevor sie ihre Hörner einsetzt. Und sie hat große, menschliche Ohren. Damit kann sie zuhören, ohne gleich rot zu sehen.

Die Begegnung mit dem Weiblichen ist ein wiederkehrendes Motiv in Waltraud Vosniaks Werken. Zum Beispiel in dem aus weißem Ton modellierten Obelisken „Generationen“, der das Kräfte-Dreieck
Tochter – Mutter – Großmutter thematisiert. Oder in dem farbigen Acrylbild „Familienbande“  in der die Frauen der Familie zentrale Positionen einnehmen.

Auch die selbstbewusste „Raucherin“ (weißer Sandstein) und „Die Aufsteigende“ (dunkler Ton) passen in diese Motiv-Linie.
Die Ausstellung zeigt außerdem farbenfrohe und verspielte Malereien von Waltraud Vosniak. Unter anderem eine humorvolle Emu-Serie: Das Tier steckt nicht, wie von ihm erwartet wird, den Kopf in den Sand, sondern begegnet dem Leben mit schalkhaft-herausforderndem Blick. Insgesamt umfasst die Ausstellung sieben Skulpturen und 40 Bilder. Die meisten der Werke stehen auch zum Verkauf.

Waltraud Vosniak wurde 1948 in Münster / Westfalen geboren. Schon als Jugendliche arbeitete sie in einem Atelier und wollte Kunst studieren, entschied sich dann aber doch für eine „bodenständige“ Karriere. Eine Sommerakademie vor 12 Jahren rief die lebenslange Leidenschaft wieder wach. Seitdem lebt Waltraud Vosniak ihren Traum, arbeitet jeden Tag im Atelier oder in der Werkstatt und hat jedes Jahr eine Ausstellung. Waltraud Vosniak ist Mitglied im Künstlerkreis Nierstein.

 

Die Ausstellung ist bis zum 26. August im Verwalterhaus des Hofgutes auf dem Kühkopf jeweils an den Wochenenden und Feiertagen von 13 bis 17 Uhr zu sehen.

 


„Gang durchs Ried“ – Impressionen vom Elisabeth-Langgässer-Weg
künstlerisch umgesetzt von Heike Schmid

Die Natur am „Elisabeth-Langgässer-Weg“ hat die Riedstädter Künstlerin Heike Schmid zu dieser Ausstellung inspiriert. Um den Zauber dieses Weges festzuhalten, hat sie viele Fotos gemacht, die in Gemälden sowie verfremdeten Fotos in dieser Ausstellung zu sehen sind.
Da diese Gegend überwiegend Naturschutzgebiet ist, hat man den Eindruck von einem Dschungel, in dem Bäume mit Moos überwachsen, übereinander und untereinander liegen. Es sieht fast wie in einem Märchenwald aus. Diese ausdrucksstarken Kontraste wurden auf Keilrahmen und umgearbeiteten Fotos wiedergegeben.

Zur Vernissage am Freitag, den 27.04.2018 um 19.00 Uhr laden die Künstlerin und der Förderverein Hofgut Guntershausen e. V. recht herzlich ein, Stefan Grössmann wird die Laudatio halten.

ie Ausstellung ist vom 27. April bis zum 24. Juni 2018 im Verwalterhaus des Hofguts Guntershausen/Kühkopf, Außerhalb 27, 64589 Stockstadt am Rhein jeweils an Wochenenden und Feiertagen von 13 -17 Uhr zu sehen. Informationen zum Hofgut und zur Ausstellung erhalten Sie auch hier…


Gesichter voll Leben“ – neue Kunstausstellung im Hofgut Guntershausen

Gesichter voll Leben, so lautet der Titel der neuen Kunstausstellung der Darmstädter Künstlerin Ute Laucks, die ab Freitag, dem 2. März im Hofgut Guntershausen/Kühkopf in Stockstadt am Rhein zu sehen ist.
Laucks zeigt Acrylarbeiten, die im Laufe der letzten eineinhalb Jahren entstanden sind. Arbeiten mit dem Thema Gesicht, junges und altes Gesicht, weißes oder farbiges Gesicht, freudiges oder trauriges Gesicht. Gesichter mit Falten, mit Lachfalten, mit Trauerfalten, mit Wutfalten oder mit Schmerzfalten.

In der Ausstellung „Gesichter voll Leben“ erzählt jedes Gesicht eine Geschichte, die die Künstlerin aufgreift und in Farbe auf Alu, Holz oder Terane umsetzt. Dabei ist das Malen für Laucks eine Lebensart mit Kraft, Intensität und Schmerz, mit Leichtigkeit und der Freiheit des Denkens. Sie arbeitet meist wochenlang an einem Werk, kratzt, übermalt, entwirft und so kommt Schicht für Schicht und dies führt zu tiefgründigen und vielseitigen Gemälden. Immer gibt es etwas Neues zu entdecken, das Ich hinter dem Ich, Sprenkler, neues Material, Einklebungen, Einstellungen, die den Betrachter ansprechen oder erschrecken. All das ist in den vielen Gesichtern voll Leben zu entdecken.

Zur Vernissage am 2.März 2018 um 18 Uhr laden die Künstlerin und der Förderverein Hofgut Guntershausen e. V. recht herzlich ein. Die Laudatio hält Volker Weyel, zudem wird Birgit Pörtner mit ihrer Querflöte die Gäste unterhalten. Klanginstallationen von Eva Daeneke, die zu den einzelnen Werken entwickelt wurden, werden die Betrachter in besonderer Weise entführen. Marie Ettingshausen liest aus ihren Texten zum Thema „Blick in ein Gesicht“.

Die Ausstellung ist vom 02. März bis zum 22. April 2018 im Verwalterhaus des Hofguts jeweils an Wochenenden und Feiertagen von 13 -17 Uhr zu sehen.

Das Plakat zur Ausstellung finden Sie hier…