„Kühkopf – Aquarelle“ – Neue Kunstausstellung im Hofgut Guntershausen

„Kühkopf – Aquarelle“ so heißt die neue Ausstellung in der Galerie im ehemaligen Verwalterhaus des Hofgutes Guntershausen/Kühkopf, 64589 Stockstadt am Rhein. Vom 29. August bis zum 1. November 2020 zeigt der Förderverein Hofgut Guntershausen e.V. rund vierzig Aquarelle von Volker Lehn. Die Motive der Bilder stammen aus dem Naturschutzgebiet Kühkopf-Knoblochsaue: alte Weiden, Eichen und Obstbäume, der Apfellehrpfad, Ausblicke auf den Altrheinarm, Wege und Gebäude auf der Rheininsel.

Aquarell von Volker Lehn

Volker Lehn ist 1953 in Darmstadt geboren. Dort machte er an der Georg-Büchner-Schule Abitur. Nach dem Studium arbeitete er beim Regierungspräsidium in Darmstadt als Diplomverwaltungswirt und an der Erich-Kästner-Schule in Wiesbaden als Lehrer. 2016 ging er in Pension und hat jetzt viel mehr Zeit für seine Hobbys: Mit dem Hund spazieren gehen, fotografieren und malen. Irgendwie hängen diese Freizeitaktivitäten zusammen, denn die Fotos, die auf den Spaziergängen entstehen, sind die Vorlagen für die Aquarelle.

Zwar gibt das Foto die Richtung vor, aber im Malkeller übernimmt bald die Fantasie die Regie und bestimmt die Farbgestaltung und die Stimmung. Farbspritzer verfremden und beleben das Motiv. Hinter Glas entfaltet das Aquarell dann seine ganze Leuchtkraft.

Das Startzeichen für diese Bilderreihe war ein Aquarell von Prof. Müller-Linow. Es heißt: Am Kühkopf. „Ich suchte seinen Standort am Altrhein und fand wunderbare Fotomotive, die zu Aquarellen wurden. Und irgendwann war der Mut da, diese Bilder zu zeigen. Und wo sollten Kühkopfbilder zu sehen sein, wenn nicht auf dem Kühkopf.“ Die Ausstellung ist samstags, sonntags und an Feiertagen jeweils von 13 bis 17 Uhr bei freiem Eintritt zu besichtigen, wobei Spenden zu Gunsten des Fördervereins erbeten sind.


Das Plakat zur Ausstellung finden Sie hier…

Die Broschüre zur Ausstellung finden Sie hier…

Förderverein Kühkopf-Fähre zu Gast auf dem Hofgut

Was ein Sonntag ! Bei sonnigen Stunden verbrachten die Gäste der Führung auf dem Kühkopf am 12.07.2020 den Vormittag.

Jörg Hartung, in Personalunion Vorstand des Förderverein Kühkopf-Fähre und dem des Hofgutes Guntershausen, hatte eine wunderbare Führung mit geschichtlichem Hintergrund über die Zeit vom 30-jährigen Krieg mit den schwedischen Eroberern über die Zeit der Jahrhundertwende mit dem Zarenbesuch bis zur Neuzeit der Rettung des Hofgutes zum heimatkundlichen Museum ausgearbeitet.

Da wir in diesem Jahr leider keine Fähr-Aktions-Tage anbieten können, haben wir uns sehr über das rege Interesse der Besucher an diesem Tag gefreut.

Bleiben Sie uns weiter treu und begleiten Sie uns auf dem Weg zur Anschaffung einer Elektrofähre, schafft sie zum gegebenen Zeitpunkt doch die Verbindung der Kulturlandschaften des Altrheins und Insel Kühkopf.

Freuen wir uns auf dieses Eldorado in Einklang mit Mensch und Natur – im Naturschutzgebiet und dem Umweltbildungszentrum Kühkopf-Knoblochsaue.

Ihr Vorstand vom Förderverein Kühkopf-Fähre – www.kuehkopf-faehre.de

Stockstädter Museum und Kunstgalerie im Hofgut wieder geöffnet

Das Museum Stockstadt am Rhein mit der Kunstgalerie im ehemaligen Verwalterhaus des Hofgutes Guntershausen/Kühkopf ist ab sofort wieder für den Besucherverkehr geöffnet und kann wie bisher samstags,  sonntags und an Feiertagen jeweils von 13 – 17 Uhr besichtigt werden. Wie überall gelten selbstverständlich auch dort die Verhaltensregeln im Zusammenhang mit der Eindämmung des Coronavirus.

Die derzeitige Kunstausstellung „Natürlich Kunst“ des Künstlerkreises Nierstein wurde bis zum 23. August 2020 verlängert.

Aus dem Stockstädter Museum – Die Schaufel der Goldwäscher

Da das Stockstädter Museum im ehemaligen Verwalterhaus des Hofgutes Guntershausen aufgrund der Corona – Pandemie derzeit leider bis auf Weiteres geschlossen bleiben muss, möchten wir ihnen als Ausgleich hierfür auf diesem Wege einige unserer Exponate näherbringen.

Die Schaufel der Goldwäscher

Es war schon immer etwas Besonderes über Rheingold zu verfügen. Daher mag es nicht verwundern, dass wohl über zwei Jahrtausende die Anlieger des Rheins damit beschäftigt waren dem Fluss die winzigen Goldflitterchen abzugewinnen, die er aus dem Gebirgsgestein der Alpen ausspülte und im Ufersand ablagerte.

Wenn im Winter die Bauern sonst keine Arbeit hatten, gingen sie an den Rhein und schüttelten nassen Rheinsand über Bretter, die mit Filzdecken überspannt waren. Das schwere zackige Gold blieb in den Decken haften und wurde später, wenn sie trocken waren, heraus geklopft. Die Goldausbeute war jedoch gering. Noch in den 1890er Jahren arbeitete bei Speyer und Philippsburg der letzte Goldwäscher am Rhein. In der Regel wurden am Tag in neun Arbeitsstunden vier Tonnen Sand gewaschen, die gerade mal ein Gramm Gold erbrachten.

Dass auch im Riedabschnitt des Rheins nach Gold gesucht wurde, beweisen alte Gemarkungsnamen wie beispielsweise „Goldgrund“. Als Beitrag zum Lebensunterhalt schürfte auch so mancher Stockstädter am Rheinufer nach Gold, wie nachweislich die beiden Goldwäscher Johannes Nesinger und Daniel Engelhard, deren Waschbetrieb sich auf dem Kühkopf, am „Geyer“ befand. Sie lieferten ihre im Rhein gefundenen Goldflitter nach Darmstadt an den Münzmeister Johann Hector Rößler, der daraus 1835 das Rheingold – Fünfguldenstück prägte. Es ist die einzige hessische Münze aus Rheingold. Sie trägt das Bildnis des Darmstädter Großherzogs Ludwig II von Hessen und bei Rhein und wurde in einer Auflage von lediglich 60 Exemplaren geprägt.

Im Stockstädter Museum wird eine hölzerne Schaufel aufbewahrt, die beim Goldwaschen im Rhein bei Stockstadt Verwendung fand. Jörg Hartung zeigt dieses seltene Exponat vor der Informationstafel, auf der unter anderem das Fünfguldenstück von 1835 abgebildet ist, das aus hessischem Rheingold hergestellt wurde.
Foto: Caro Hartung

Im Stockstädter Museum befindet sich der Nachbau einer Goldwaschbank, wie sie in jenen Tagen Verwendung fand. Zur Ausrüstung eines Goldwäschers gehörte auch die sogenannte „Niersch“. Das war eine lange, hölzerne Schaufel, die im Waschverfahren bei der Trennung von Gold und Sand genutzt wurde. Eine solche originale „Niersch“ befindet sich als Exponat im Stockstädter Museum. Sie ist 130 cm lang und 16 cm breit.

Der frühere Stockstädter Rektor und Heimatforscher Jakob Mauer (1879 – 1956), hatte diese Schaufel etwa um 1910 von Jakob König erhalten, der angab, noch in seiner Jugend mit seinem Vater am „Geyer“ Gold gewaschen zu haben. Rektor Mauer bewahrte dieses seltene Exponat zunächst bei sich zu Hause auf und gab es dann an das Heimatmuseum nach Groß-Gerau. Als nun vor etwa 20 Jahren im ehemaligen Verwalterhaus des Hofgutes Guntershausen eine Sonderausstellung zur Goldwäscherei im Rhein gezeigt wurde, gab das Groß-Gerauer Museum diese Schaufel nach Stockstadt am Rhein zurück. Dort hält sie seither die Erinnerung an die Zeit wach, in der im Rhein Gold gewaschen wurde.

Aus dem Stockstädter Museum – Die Jagdlappen des Landgrafen Ludwig VIII

Da das Stockstädter Museum im ehemaligen Verwalterhaus des Hofgutes Guntershausen aufgrund der Corona – Pandemie derzeit leider bis auf Weiteres geschlossen bleiben muss, möchten wir ihnen als Ausgleich hierfür auf diesem Wege einige unserer Exponate näherbringen.

Die Jagdlappen des Landgrafen Ludwig VIII von Hessen-Darmstadt

Der frühere Jagdberater des Kreises Groß-Gerau, Herr Ulrich Zacheiß, hatte dem Museum Stockstadt am Rhein zwei original Jagdlappen aus dem 18. Jahrhundert gestiftet. Herr Zacheiß übergab diese bereits 2014 an Museumsleiter Jörg Hartung. Die kostbaren Exponate werden seither im Verwalterhaus des Hofgutes aufbewahrt und sind dort in der Dauerausstellung zu besichtigen.

Die handtuchgroßen Leinenlappen stammen aus dem Besitz des Landgrafen Ludwig VIII von Hessen-Darmstadt, der sich ja bekanntlich öfters zur Jagd in Stockstadt am Rhein und auf dem Kühkopf aufhielt. Die beiden Herrensteine erinnern uns bis heute an seinen Besuch im März 1740, in dessen Verlauf er mit seinem Gefolge über den zugefrorenen Rhein schritt.

Die beiden Jagdlappen, die seit 2014 im Stockstädter Museum aufbewahrt werden

Die mit Schablonen auf die Lappen aufgetragenen roten und schwarzen Ölfarben zeigen die Initialen unseres früheren Landesherren LLZH (Ludwig Landgraf zu Hessen) und mit 1737 das Jahr der Anfertigung. Außerdem erkennt man den Hessischen Löwen, das Wappentier des Fürstenhauses Hessen-Darmstadt. Die andere Seite ist mit dem Kopf eines Türken bedruckt, der wohl als Schreckenssymbol an die Zeit der türkischen Belagerung von Wien 1683 erinnern sollte. Jagdlappen wurden für eine Jagdtechnik benutzt, die man an fast allen deutschen Fürstenhöfen mit besonderer Vorliebe pflegte. Aus der so genannten „Lappenjagd“ entstand das „Eingestellte Jagen“, das sich im Barock zu seiner Blüte entwickelte.

Landgraf Ludwig VIII von Hessen-Darmstadt (1691 – 1768), der sich öfters zur Jagd in Stockstadt am Rhein und auf dem Kühkopf aufhielt

Das Recht zu jagen war ein Privileg der Herrschenden und die Ausübung der Jagd nicht nur ein beliebtes Vergnügen, sondern gleichzeitig ein Statussymbol. Die Vorbereitungen für das „Eingestellte Jagen“ waren sehr umfangreich und dauerten oft 4 bis 5 Wochen. Das Jagdgebiet wurde durch eine Vielzahl von Treibern umstellt und das Wild langsam von außen nach innen getrieben. Jeweils nach Erreichen bestimmter Linien, wie Schneisen oder Wege, wurden auf diesen lange Seile mit herabhängenden Jagdlappen angebracht. Sie sollten verhindern, dass das Wild durch die Treiberkette zurückflüchtete, also „durch die Lappen ging“. Über viele Tage hinweg wurde das Wild nun in einen mit Tüchern und Netzen umgebenen Platz getrieben und dort für den Jagdtag „eingestellt“. Am Jagdtag selbst wurde das Wild mit Hunden in eine eigens errichtete Arena gejagt, in der der Landgraf das Wild dann erlegte. Prunkvolle Festessen bildeten den unerlässlichen Abschluss dieses Schauspiels. Das „Eingestellte Jagen“ wurde nach dem I. Weltkrieg in Deutschland verboten.

Aus dem Stockstädter Museum – Der Steppenbison

Da das Stockstädter Museum im ehemaligen Verwalterhaus des Hofgutes Guntershausen aufgrund der Corona – Pandemie derzeit leider bis auf Weiteres geschlossen bleiben muss, möchten wir ihnen als Ausgleich hierfür auf diesem Wege einige unserer Exponate näherbringen.

Museumsleiter Jörg Hartung mit dem 1993 bei den Bauarbeiten zur Stockstädter Bahnunterführung gefundenen stattlichen Schädel eines Steppenbisons.
Fotograf: Peter Hahn

Der Steppenbison

Besonders imposant ist hier der Schädel eines Steppenbisons. Am 15. September 1993 fanden Arbeiter während der Bauarbeiten zur Bahnunterführung in der Stockstädter Jahnstraße einen außergewöhnlich großen und unbeschädigten Schädel eines Steppenbisons. Der Schädel wurde in einer Tiefe von 8,50 Metern gefunden, er hat eine Hörnerspannweite von 1,30 Metern und ein Gesamtgewicht von 44 Kg. Nach der Bergung dieses besonderen Fundes wurde dieser vom damaligen Stockstädter Heimatforscher Erich Ellermann entsprechend präpariert und in das Stockstädter Heimatmuseum gebracht.

Bauarbeiter mit dem gerade gefundenen Schädel am 15 September 1993.
Quelle: Museum Stockstadt am Rhein

Seit dem Umzug des Museums in das ehemalige Verwalterhaus des Hofgutes Guntershausen, befindet sich der Schädel derzeit dort im Museumsdepot und wird lediglich im Rahmen von Sonderführungen gezeigt.

Der Steppenbison ist eine ausgestorbene Art der Bisons. Er ist der Vorfahre des Amerikanischen Bison und des Europäischen Wisent. Während der letzten Kaltzeit im Pleistozän war dieses Wildrind auch in Europa weit verbreitet, bis es dort vor 11.700 Jahren verschwand. Die Erscheinung des Steppenbisons war der anderer Bisonarten sehr ähnlich. Jedoch unterschied er sich durch längere Hörner sowie eine allgemein größere Statur und erreichte etwa an die 2 Meter Schulterhöhe. Gewichtsschätzungen belaufen sich auf 700 bis 800 kg.

Das Verbreitungsgebiet des Steppenbisons erstreckte sich in den Kaltzeiten über die eisfreien Teile Europas, Asiens und Nordamerikas. Der Lebensraum des Steppenbisons war die sogenannte Mammutsteppe, in der auch das Wollhaarmammut, Wollnashorn, Wildpferd, die Saiga-Antilope und andere Großtiere lebten.

Museum und Galerie bleiben geschlossen

Infolge der allgemeinen Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus ist das Stockstädter Museum mit der Galerie im ehemaligen Verwalterhaus des Hofgutes Guntershausen ab sofort geschlossen. Diese Entscheidung wurde in Übereinstimmung mit der Gemeinde Stockstadt am Rhein und dem Umweltbildungszentrum Schatzinsel Kühkopf basierend auf den Vorgaben der Hessischen Landesregierung getroffen.

Die Gesundheit unserer Besucherinnen und Besucher sowie unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hat für das Museum oberste Priorität. Mit dieser Vorsichtsmaßnahme hoffen wir zur Bekämpfung der Verbreitung des Corona-Virus beitragen zu können.

Die Schließung beinhaltet auch, dass alle geplanten Veranstaltungen des Fördervereins Hofgut Guntershausen e. V. bis auf Weiteres nicht stattfinden.

Falls sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich bitte an:
mail@hofgut-guntershausen.de

Eventuelle Änderungen werden auf unserer Website und auf unseren Social-Media-Kanälen bekannt gegeben. Bleiben Sie gesund!

Filmnachmittag am 22. März 2020

Liebe Mitglieder und Freund*innen des Fördervereins Hofgut Guntershausen,

zum vorsorglichen Schutz vor einer Verbreitung des Corona-Virus folgen wir der behördlichen Vorgabe und verschieben den für Sonntag 22. März 2020 um 15 Uhr im ehemaligen Verwalterhaus des Hofgutes Guntershausen geplanten Stockstädter Filmnachmittag auf einen späteren Zeitpunkt.

Der neue Termin wird dann rechtzeitig bekanntgegeben, wir hoffen auf ihr Verständnis.

Die beliebten Stockstädter Filmnachmittage werden auch 2020 fortgesetzt

Am Sonntag den 22. März 2020 um 15 Uhr veranstaltet der Förderverein Hofgut Guntershausen e. V. im Seminarraum des ehemaligen Verwalterhauses auf dem Hofgut Guntershausen/Kühkopf in 64589 Stockstadt am Rhein einen weiteren Stockstädter Filmnachmittag.

Gezeigt werden alte Videofilme von öffentlichen Veranstaltungen des Stockstädter Vereinslebens. Diesmal sind es alte Tonfilmaufnahmen des ehemaligen Stockstädter Carneval – Vereins SCV, die in den Jahren 1988/89 von Herrn Hans Kanow zusammen mit seinem Filmclub gedreht wurden. Interessante Filmausschnitte von der Rathausbesetzung 1988 mit der Schlüsselübergabe, sowie der Fremdensitzung des SCV aus dem Jubiläumsjahr 1989, lassen alte Erinnerungen wieder lebendig werden.

Herr Kanow hat jetzt die über 30 Jahre alten Aufnahmen neu bearbeitet, geschnitten und digitalisiert, damit sie der Nachwelt erhalten bleiben. Ein dankenswertes Geschenk für das Stockstädter Museum. Die gesamte Vorführdauer beträgt ca. 80 Minuten. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei, für Spenden zum Erhalt des Hofguts Guntershausen wäre der Verein allerdings sehr dankbar.

Nach der Filmvorführung wird für alle Gäste wieder Kaffee und Kuchen im historischen Pferdestall des Hofguts bereitgestellt.

Neujahrswünsche

Wir wünschen Ihnen allen ein frohes, gesundes und glückliches Neues Jahr und freuen uns auf viele interessante Veranstaltungen und Begegnungen im Hofgut Guntershausen!

Förderverein Hofgut Guntershausen e.V.

Weihnachtsgrüße 2019

Liebe Mitglieder, Freundinnen und Freunde des Fördervereins Hofgut Guntershausen,

zum Jahresende ist die Zeit gekommen, zurück zu blicken, uns über Erreichtes zu freuen, den Mitgliedern des Fördervereins für ihre Unterstützung dankbar zu sein und den Menschen danke zu sagen, die bei den vielfältigen Aktivitäten rund um das Hofgut mit angepackt und geholfen haben.

2019 war für den Förderverein wieder ein sehr erfreuliches Jahr. Beispielhaft nennen wir zwei große Themen: Seit Oktober heizen wir nicht mehr mit Flüssiggas, sondern mit Pellets und unsere Aktivitäten zur Gewinnung neuer Mitglieder waren sehr erfolgreich.

So konnten wir die Mitgliederzahl 2019 um 31 auf 309 steigern, was der Vorstand auch als Zeichen zunehmender Wertschätzung der Arbeit des Fördervereins versteht und als Ansporn empfindet.
In der zu Ende gehenden Saison 2019 konnten wir an 79 Öffnungstagen rund 5000 Besucherinnen und Besucher im Verwalterhaus und Pferdestall zählen. Darüber hinaus wurden an 132 Belegungstagen in diesen Räumlichkeiten vielfältige Veranstaltungen angeboten.

Neben den beiden Hofgutfesten, dem Frühlings- und Kelterfest, fanden wieder verschiedene Ausstellungseröffnungen, Vortragsveranstaltungen wie die beliebten Hofgutnachmittage, Sitzkissenlesungen für Schülerinnen und Schüler in Kooperation mit dem Umweltbildungszentrum, zahlreiche Führungen auf dem Hofgut und durch das Museum, Trauungen und kulturelle Veranstaltungen im ehemaligen Pferdestall, sowie Seminare und Lehrgänge im Verwalterhaus statt.

Auch 2020 sind wieder vielfältige Aktivitäten in den Räumen des Hofguts geplant, die den Besucherinnen und Besuchern interessante Begegnungen, Entspannung und motiviertes Lernen ermöglichen.

Die Informationen zu Themen, Inhalten und Terminen der Veranstaltungen im Hofgut erhalten Sie, wie gewohnt, im Vorfeld per Mail, im Internet unter www.hofgut-guntershausen.de, im jährlich erscheinenden Veranstaltungsprogramm der Schatzinsel Kühkopf oder über facebook. Der Vorstand des Fördervereins Hofgut Guntershausen wünscht Ihnen und Ihren Lieben frohe und gesegnete Weihnachten sowie einen guten Start in ein gelingendes und friedliches Jahr 2020